Nach dem grossen Erfolg unseres Einsteiger-Kurses für Kids der unteren Primarstufen haben wir direkt nachgelegt: An drei Terminen im Oktober und November des vergangenen Jahres boten wir einen erweiterten Informatikkurs für etwas ältere Kinder (ab ca. 11 Jahren) an.
Mit einer kleineren, fokussierten Gruppe von 6 Kindern verwandelte sich das Gemeindehaus Meggen erneut in ein kreatives Entwicklerstudio. Was diese junge Gruppe in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt hat, war absolut beeindruckend und zeigt, wie viel Potenzial im Programmieren für Kinder steckt.
Da die Kinder in der 4., 5. und 6. Klasse schon etwas älter waren, konnten wir das Tempo für diese Gruppe etwas anziehen. In der ersten Einheit haben wir die Inhalte des dreistündigen Einsteigerkurses auf knackige zwei Stunden komprimiert. Die sonst übliche Aktivität im Freien haben wir diesmal weggelassen und uns direkt auf die Umsetzung konzentriert.
Das Ergebnis? Am Ende der allerersten Lektion hatten die Kinder bereits ein funktionierendes, eigenes Game auf dem Bildschirm, auf dem sie in den Folgetagen aufbauen konnten. Durch die Möglichkeit, das Spiel per QR-Code mit nach Hause zu nehmen, haben viele Kinder in der Woche bis zum nächsten Kurstag eigenständig und hochmotiviert an ihren Games weitergearbeitet.
In den beiden folgenden Einheiten tauchten wir tief in Konzepte ein, die man normalerweise eher nicht in der Primarschule vermuten würde: Zufall (Wahrscheinlichkeiten) und Künstliche Intelligenz (KI).
Ist das für Kinder in der 4. und 5. Klasse nicht viel zu komplex? Überhaupt nicht! Mit den richtigen Werkzeugen und Analogien aus dem Alltag lässt sich das wunderbar vermitteln.
Dabei kam wieder die an der FHNW entwickelte Lernsoftware RULER.game zum Einsatz, die es durch ihre visuelle und logische Struktur extrem leicht macht, solche komplexen Computational Thinking Konzepte umzusetzen.
Durch das neu gewonnene Wissen wurden die Spiele rasant komplexer. Die Kinder setzten eigene Mechaniken um, bauten Score-Counter, Sounds und mehrere gleichzeitig spielbare Figuren ein. Die Kreativität kannte keine Grenzen – es entstanden derart beeindruckende Ideen und clevere Lösungen, dass die Kinder die vielfältigen Möglichkeiten der Software fast schon gesprengt haben!
Den krönenden Abschluss bildete die Präsentation: Am Ende des dritten Tages durften die Eltern dazukommen und sich die fertigen Meisterwerke ihrer Kinder zeigen und erklären lassen.
Auch bei diesem Kurs war das Feedback durchgängig extrem positiv. Die Eltern waren fasziniert von den Ergebnissen, und die meisten Kids hätten am liebsten direkt weitergemacht. Diese Begeisterung zeigt uns, wie wichtig aufbauende MINT Kurse in Luzern und Umgebung sind. Wir planen daher ganz konkret, auch in Zukunft mit weiteren Angeboten nachzulegen und spannende, vertiefende Kurse für ältere Primarschüler anzubieten!
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